The most important ...never let it go! GERMAN
Jaa here it is .. my Christmas present for you.. the final chapter of my fanfic. (Ok not really final as there will be an epilogue ^.~) I'm really sorry that I didn't manage to translate it into English yet... but will give my best to finish it soon!! Really hope you like it ^.~
KAPITEL 8
„Satoshi!“ Plötzlich erklang eine Stimme wie aus dem Nirgendwo und obwohl Ohno es mittlerweile geschafft hatte nur noch wenige Meter von seinem ersehnten Ziel entfernt zu sein, blieb er reflexartig stehen. Warum er dies tat, konnte er sich selbst nicht wirklich erklären. Der Name Satoshi war ihm nicht geläufig und diese Stimme konnte er ebenfalls nicht zuordnen. Doch warum fing sein Herz plötzlich so stark zu schlagen an? Nein er durfte sich jetzt nicht ablenken lassen, er musste zu dem Tor welches ihm Licht, Wärme und womöglich seinen Frieden geben konnte. Doch bei jedem weiteren Schritt den er nun in Richtung seines Zieles machte, durchfuhr ein Schmerz sein Herz. Einer, der ihm vermittelte, dass er womöglich etwas bereut, würde er sich nicht noch einmal umdrehen. Und obwohl er immer noch den Drang verspürte schnellstmöglich aus dem Dunkel zu entkommen, wand er sich langsam in die Richtung aus der diese mysteriöse Stimme gekommen war. Zuerst konnte er bis auf die totale Finsternis nichts erkennen. Doch dann, ganz allmählich, nahm etwas in gleicher Entfernung wie das Tor das nun hinter ihm lag, Gestalt an. Ohno konnte die Umrisse eines Menschen erkennen, dann wurde es deutlicher und er blickte in das Gesicht eines Mannes. Ohno musterte ihn langsam und eingehend von oben bis unten. Dieser Fremde war ein klein wenig größer als er, hatte dunkelbraune Haare, volle Lippen, schöne dunkle Augen; vom Alter her durften sie sich nicht viel unterscheiden. Ohnos Blick blieb bei dessen Augen haften, die ihn seltsamer Weise in ihren Bann zogen. Ihm überkam das Gefühl, als hätte er schon einmal in genau dieselben Augen geblickt, doch konnte das sein? Er versuchte erneut sich zu erinnern, aber noch immer war es zwecklos.
Er bemerkte nun wie die rechte Hand des Fremden sich langsam erhob und sich ihm entgegenstreckte. Mit einem warmen, freundlichen und strahlenden Lächeln auf dem Gesicht, ließ dieser nun seine Stimme ein weiteres Mal erklingen: „Ich brauche dich …Satoshi“ Ohno wusste nicht warum, doch beim Klang dieser Stimme hatte sein Herz plötzlich einen Hüpfer gemacht. Ebenfalls steckte ihm nun ein riesiger Klos in seinem Hals und er merkte, wie seine Augen aus einem unerfindlichen Grund feucht wurden. Warum hatten diese Worte so einen großen Effekt auf ihn? Warum ließ ihn dieser Mann nun an seinem Vorhaben, durch dieses Tor zu gehen, zweifeln? Was sollte er jetzt nur tun? Sein Kopf sagte ihm, er solle sich wieder umdrehen in Richtung des Lichts, denn dort würde ein friedvoller Ort auf ihn warten, doch sein Herz sprach auf ihn ein, diesen Ort zu vergessen und stattdessen die Hand seines Gegenübers zu nehmen. Seine Gedanken spielten verrückt, wie ein Wirrwarr. Er wusste, er musste sich entscheiden und so schloss Ohno nun die Augen. Er atmete tief ein. „Alleine in das Licht oder zu zweit in der Dunkelheit?“ Noch einmal atmete er tief ein und als er schließlich die Augen wieder öffnete, hatte er sich entschieden!
Langsam wand er seinen Kopf in Richtung des Lichtes, ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen.
„Ich bin dir sehr dankbar, doch warum sollte ich alleine an einen hellen Ort gehen, wenn ich hier jemanden habe, dem ich anscheinend etwas bedeute? Zu zweit kann man ebenfalls die Finsternis vertreiben!“ Kaum kamen diese Worte über seine Lippen, hatte er sich auch schon umgewand und war mit einigen Schritten zu dem Fremden geeilt. Noch einmal blickte er zu diesem auf, ehe sein Blick auf dessen Hand fiel und er nun langsam seine ebenfalls erhob. Er zögerte noch einmal; war dies wirklich die richtige Entscheidung gewesen? Doch nun gab es kein Zurück mehr! Ohne weitere Gedanken zu verschwenden, griff er nun nach der ihm entgegen gestreckten Hand. Kaum hatten sie sich berührt, durchfuhr es ihn wie ein Schlag. Alles war auf einmal wieder so klar vor seinen Augen, alles war zu ihm zurückgekehrt; all seine Erinnerungen, als wären sie nie fort gewesen. Wärme durchflutete ihn und er erhob noch einmal seinen Blick um in das Gesicht seines Gegenübers zu blicken.
Kaum hatten seine Augen diesen fixiert, nahmen seine Gefühle überhand. Tränen rannen ihm über die Wangen und sein Körper begann zu zittern. Doch all dies passierte nicht aus Traurigkeit, sondern aus Erleichterung die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Denn ihm gegenüber stand der Mensch, der ihm so viel bedeutete, derjenige den er nie in seinem Leben missen wollte.
Sakurai Sho.
Ohno sah, wie sich ein warmes Lächeln auf dessen Lippen bildete, doch dann umfasste sie beide plötzlich ein grelles weißes Licht und er verlor das „Bewusstsein“.
In sich zusammen gesunken saß Sho auf dem kalten Boden des Krankenzimmers und konnte nicht glauben was soeben passiert war. Er spürte kaum wie sich die Hand der Krankenschwester vorsichtig auf seine Schulter legte und sie sich zu ihm kniete.
„Es tut mir…“, wollte sie gerade ansetzen, als plötzlich ein lauter Biep durch das Zimmer hallte. Es war nicht der einzige, denn es folgte ein zweiter und dritter. Sho zwang sich langsam aufzusehen, während die Tränen immer weiter über seine Wangen liefen. Sein Blick wanderte durch das kleine Zimmer auf der Suche nach der Quelle dieses Geräusches und blieb schließlich auf dem kleinen Monitor neben Ohnos Bett haften. Die bis eben noch waagrechte Linie, die dort zu sehen war, hatte sich wieder in Kurven verwandelt. Auf und ab gingen sie mit jedem Biep, welcher durch das Zimmer schallte.
„Was… wie... wieso...?“ Zitternd kamen die Worte über Shos Lippen. Er konnte nicht glauben was er sah. Spielten ihm seine Augen und sein Gehör etwa einen Streich? Wurde er nun komplett verrückt? Verwirrt sah er hinüber zu dem Arzt, der sich nun, ebenfalls verwundert, wieder dem Patienten zuwandte. Für einen kurzen Moment lag eine Spannung in dem kleinen Zimmer; alle Augen hafteten auf dem Mann im weißen Kittel. Mit geschultem Blick betrachtete er Ohno und die Maschinen, tat ein paar Handgriffe und legte schließlich die Patientenakte beiseite.
„Wir… wir haben ihn wieder!“
Sho vernahm zwar die Worte, doch konnte er sie erst einmal überhaupt nicht fassen. Als er seinen Blick wieder auf den starr im Bett liegenden Ohno richtete, schaffte er es ein paar Worte zu formen, auch wenn sie nur leise über seine Lippen kamen.
„Ohno … er … er ist ... nicht…?“ Weiterhin blickte er ohne ein einziges Zwinkern gerade aus auf seinen Leader.
Während der Arzt langsam seine Sachen zusammen packte, kniete sich die Schwester vor Sho und legte sanft ihre Hände auf dessen Schultern. Somit versperrte sie ihm die Sicht und er wurde regelrecht dazu gezwungen kurz zu zwinkern und ihr in die Augen zu sehen. Ein freundliches und warmes Lächeln umspielte nun ihre Lippen.
„Keine Sorge, ihm geht es wieder gut. Ihr Freund hat seinen Weg zurück gefunden. Er ist wirklich ein ziemlich starker Mensch, der Sie hier wohl auch nicht alleine lassen möchte. Also seien Sie unbesorgt.“
Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, schnallten plötzlich Shos Arme um ihren Körper und er drückte sie fest an sich. Wieder stiegen ihm blitzschnell Tränen in die Augen, doch nach allem was er durchgemacht hatte, waren dies wohl die angenehmsten Tränen in dieser Nacht.
Er war durch die Hölle gegangen; er hatte bis vor einigen Sekunden noch geglaubt, dass er den wichtigsten Menschen in seinem Leben verloren hatte, ohne diesem sagen zu können, wie viel er ihm doch bedeutete. Nach Ohnos letztem Herzschlag hatte sich auch sein Herz wie tot angefühlt. Doch für ihn war ein Wunder geschehen und das laute Biepen, welches das Zimmer erfüllte war der Beweis dafür.
„Oh Gott sei dank! Gott sei Dank! Er ist… wieder da! Er hat... mich... nicht... verlassen! Er ist... wieder... da!“. Seine Stimme zitterte, seine Augen waren rot unterlaufen von den unendlich vielen Tränen die er an diesem Tag schon vergossen hatte, sein Herz hämmerte wie wild in seiner Brust und seine Arme schlangen sich feste um die junge Frau, die ihm sanft auf den Rücken klopfte und immer wieder versichernd nickte.
Als Shos Tränen allmählich getrocknet waren und er langsam seine Umarmung löste, hatte der Arzt bereits seit einiger Zeit das Zimmer verlassen. Mit seiner linken Hand wischte er sich die letzten übrig gebliebenen Tränen aus dem Gesicht und atmete einmal tief durch.
„Wieder alles in Ordnung?“, klang die besorgte Stimme der Schwester an seinem Ohr. Er gab ein leichtes Nicken zu erkennen.
„Ja, vielen Dank und tut mir leid, dass ich sie hier…“ Die Frau schüttelte leicht ihren Kopf. „Nein, nein, schon in Ordnung. Hauptsache ihnen beiden geht es wieder besser! Ich werde nun auf die Station gehen. Wenn ich noch etwas für sie tun kann...“ Sho überlegte kurz und ihm kam tatsächlich ein Gedanke.
„Ja, könnten sie mir vielleicht meine Sachen bringen? Sie befinden sich noch in dem Zimmer in dem ich für kurze Zeit gelegen hatte, wäre das möglich?“ Als Antwort erhielt er ein warmes Lächeln und zustimmendes Nicken.
„Aber natürlich. Sollte noch etwas sein, kommen sie und rufen sie uns. Ach und geben sie uns bitte gleich bescheid, sobald ihr Freund aufwacht.“
Nachdem Sho ihr versprochen hatte, dass er sich bei ihr melden würde sobald etwas passiert und die Schwester schließlich das Zimmer verlassen hatte, stand Arashis Rapper schließlich mit wackeligen Beinen vom Boden auf. Noch immer steckte all der Schock des Erlebten in seinen Gliedern. Vorsichtig machte er einen Schritt vor den anderen, konzentriert darauf, dass seine Knie nicht nachgaben. Er war erleichtert als er schließlich wieder an Ohnos Seite stand und sich auf den dort immer noch bereitstehenden Stuhl setzen konnte. Seine Hände zitterten als er vorsichtig ein paar vereinzelte Strähnen aus Riidas Stirn strich. Sanft ließ er seine Hand an Ohnos Gesicht entlangfahren und auf dessen Wange etwas ruhen.
„Das war wohl eine schlimme Nacht für uns beide, was? Ich bin so heilfroh, wenn sie nun bald vorbei ist und du mich wieder mit deinen strahlenden Augen ansehen kannst.“ Er ließ weiterhin seine rechte Hand sanft über die Wange des Älteren streichen, während er mit seiner linken dessen Hand ergriff und sie fest drückte. Ein sanftes Lächeln umspielte dabei seine Lippen. Es waren nur noch wenige Stunden bis zum Sonnenaufgang. Wenn Ohno diese überstand, dann konnte Sho sich endlich sicher sein, dass sein Riida wieder zu ihm zurückkommen würde.
Leise vernahm Ohno Satoshi das gleichmäßige Biepen einer Maschine, als er langsam sein Bewusstsein wieder erlangte. Seine Augenlider fühlten sich so schwer an. Nur mit großer Anstrengung gelang es ihm nach einigen Minuten diese ein wenig zu öffnen und sah schließlich mit verschwommenem Blick hinauf an eine weiße Decke, die ihm alles andere als bekannt vorkam. Wo war er und was war passiert?
Das Denken fiel ihm schwer, da eine unglaubliche Müdigkeit über ihm lag. Er wollte sich mit seiner Hand über die Augen fahren, doch durch die ihm eingeflössten Medikamente war er zu schwach um sich zu bewegen. Erstaunt und leicht panisch darüber, dass er keine Kontrolle über seinen Körper hatte, blickte er nun langsam an sich hinunter. Erst jetzt bemerkte er, dass eine Atemmaske auf seinem Mund platziert war und starrte hinab auf seine verbundene rechte Hand und die Schläuche, die mit seinem Körper verbunden waren.
Ein kurzes Stechen durchfuhr seinen Kopf als sich Erinnerungsfragmente vor seinem Inneren Augen abspielten: Wie er eine Straße entlang lief, nervös vor der ihm bevorstehenden Aufgabe, wie Sho eine Frau küsste, wie er sich abwandte, wie Sho ihm nachlief, das rote Licht einer Ampel und die grellen Scheinwerfer eines Autos.
Ja richtig, er war herangeeilt um Sho vor dem um die Ecke biegendem Auto zu retten. Es musste ihn also erwischt haben… aber Moment: SHO! Seine Augen weiteten sich vor Entsetzen! Was war mit ihm passiert? Hatte er ihn schützen können? Wo war er?
Hätte er es gekonnt, wäre Ohno sofort aufgesprungen und hätte alles auf den Kopf gestellt um herauszufinden wie es Sho ging. Doch seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als er plötzlich einen leichten Druck an seiner linken Hand spürte.
Es fiel ihm schwer, seinen Kopf zur Seite zu bewegen, doch schließlich schaffte er es und blickte hinab auf seine Hand, welche von einer anderen umschlossen war. Ohno war überrascht, er hatte nicht bemerkt, dass sich noch jemand in diesem Zimmer befand und sogar seine Hand hielt. Doch noch immer konnte er nicht ausmachen um wen es sich hier handelte. Seinen Blick etwas zu heben half ihm auch nicht großartig weiter, denn alles was nun in seinen Blickwinkel fiel, war ein dunkler Haarschopf der auf der Bettkante ruhte.
Neugierde packte Arashi Leader nun. Er wollte wissen, wer die ganze Nacht neben ihm am Bett gesessen und seine Hand gehalten hatte. Ohno schloss seine Augen und begann sich zu konzentrieren. Seine Augenbrauen zogen sich angestrengt zusammen als er versuchte seine ihm verbliebene Kraft in seiner linken Hand zu konzentrieren. Er merkte wie sich sein Zeigefinger ganz leicht nach oben bewegte. Doch als dieser sich wieder auf der Hand des anderen niederließ, schaffte er es nicht Druck auszuüben. Sein Zeigefinger tippte nur ganz leicht auf der Haut des anderen auf.
Frustriert ließ er ein leises Seufzen ertönen; so würde er es niemals schaffen Aufmerksamkeit zu erregen.
Doch Ohno hatte sich geirrt. Kurze Zeit später bemerkte er, wie sich der Haarschopf langsam bewegte und ein kurzes verschlafenes Brummen aus dessen Kehle ertönte. Langsam bewegte sich der Kopf weiter nach oben und als ihn schließlich zwei ihm bekannte Augen müde anblickten, stockte Ohnos Atem für kurze Zeit. Diese Person an seinem Bett war niemand geringeres als Sakurai Sho. Die Person mit der er am wenigsten gerechnet hatte, aber jene, welche ein großes Glücksgefühl in ihm hervorrief.
Einige Sekunden sahen sich die beiden nur schweigend an, doch dann breitete sich langsam ein strahlendes Lächeln auf Shos Lippen aus.
„Ohayou Satoshi!“ Die Augen des Jüngeren funkelten ihn bei dieser Begrüßung strahlend an. Ohno wusste nicht wie ihm geschah, er konnte seinen Gegenüber einfach nur anstarren und ein kurzes Nicken entgegnen.
Er merkte, wie seine Hand losgelassen wurde und sah zu wie Sho sich müde streckte, ein Gähnen verlauten ließ und plötzlich inne hielt. Er war für ein paar Sekunden wie zu Eis erstarrt.
Dann jedoch schnellte der Blick des Jüngeren zurück zu ihm.
„Du… du bist wach!“ Fassungslos schallte Shos Stimme durch den Raum. Es brauchte eine Weile bis Arashis Rapper die Situation wirklich begriffen hatte.
„Oh Gott, du bist wach Satoshi! Du bist wach!“ Shos Gesicht erstrahlte daraufhin so wie Ohno es noch nie zuvor gesehen hatte. Er konnte pure Freude erkennen, Erleichterung, so viel mehr, doch Riida selbst konnte noch immer nicht wirklich begreifen, was hier genau vorging. Als Sho sich immer noch freudestrahlend zu ihm hinunter bückte und begann sanft mit seiner Hand durch sein Haar zu fahren, brachte ihn dies komplett aus der Fassung. Sein Herz begann zu rasen, er merkte wie sich seine Wangen röteten und seine Augen feucht wurden. Das was gerade passierte gefiel ihm, kein Zweifel, doch er hatte Angst, dass dies nur ein Traum war, nicht real, dass ihm seine Fantasie nur einen Streich spielte. Er wollte, dass dieser Moment für immer anhielt, nie vorüber ging. Shos Hand in seinen Haaren war so warm und sanft. Doch er durfte sich in dieser Berührung nicht verlieren!
Ohno öffnete vorsichtig seinen Mund um etwas zu sagen, doch er bekam keinen Ton raus und auch Sho schüttelte nun seinen Kopf und lies ein sanftes „Pssst“ verlauten. Der Rapper hatte nun wohl die Unsicherheit von ihm bemerkt, denn sein Blick wurde auf einmal ganz sanft und sein Streichen durch die Haare hörte auf. Stattdessen setzte er sich wieder neben das Bett und nahm die Hand des Älteren in die seine.
„Du brauchst nichts sagen. Spar dir bitte deine Kräfte, damit du schnell wieder auf die Beine kommst. Außerdem bin ich es der dir etwas sagen sollte.“ Sanft strich sein Daumen über Ohnos Hand und er blickte dem Älteren tief in die Augen.
„Es tut mir leid Satoshi! Das alles … es war meine Schuld“ Seine Stimme war sanft, doch Ohno konnte ebenfalls Traurigkeit heraushören.
„Nur wegen mir ist es alles so weit gekommen. Ich hatte keine Ahnung und war blind. Blind was meine Gefühle anging und … deine.“ Während er immer noch sanft Ohnos Hand streichelte, griff er mit seiner rechten an seinen Hals und zog langsam die Kette des Älteren hervor, welche er noch immer trug. Beim Anblick dieser weiteten sich Riidas Augen. Was hatte dies alles nur zu bedeuten? Sein Kopf fing an zu schmerzen von den ganzen Geschehnissen, die gerade auf ihn einprasselten.
„Satoshi oder Sho, nicht wahr?“, fuhr der Jüngere fort und ließ die Kette nun offen auf seinem Hemd ruhen, ehe er hinter sich nach etwas auf der Ablage griff.
„Genauso wie das hier“. Während er das sagte hielt er das geschlossene Notizbuch von Ohno vor sich. In diesem Moment war es für Arashis Leader so, als würde die Zeit kurz stehen bleiben. Es war draußen! Sein tiefstes Geheimnis war gelüftet! Sho, derjenige der ihm am meisten am Herzen lag, wusste über seine Gefühle bescheid. Panik überfiel ihn. Was sollte jetzt geschehen? Wie würde es nun zwischen ihnen weitergehen? Hatte dies ihre Freundschaft zerstört? Eventuell sogar Arashi? Was dachte Sho nun von ihm? Wahrscheinlich verachtete dieser ihn jetzt! Nun war wohl alles vorbei; während sich solche Gedanken in dem Kopf des Älteren breit machten, sprach Sho weiter: „Es tut mir wirklich leid, dass ich es all die Zeit nicht bemerkt habe. Dass du wegen mir all das durchmachen musstest. Aber ich kann dir etwas versprechen!“ Während er das sagte, fing er an in dem kleinen Notizbuch zu blättern, bis er eine bestimmte Seite gefunden und aufgeschlagen hatte. „Von jetzt an wirst du nicht mehr alleine sein müssen. Ich werde immer an deiner Seite sein! Denn…“ Langsam begann er das kleine Notizbuch in seiner Hand zu drehen, bis schließlich die von ihm aufgeschlagene Seite sich Ohno offenbarte. Auf der einen Seite war das letzte Portrait, das der Ältere angefertigt hatte, doch auf der gegenüberliegenden Seite, die bis vor kurzem noch leer gewesen war, erblickte Riida etwas, das nicht von ihm angefertigt war:
Sprachlos starrte er auf das Papier. Das konnte nicht sein! Das war sicherlich… doch als er hinauf in das ihn liebevoll anblickende Gesicht des Jüngeren sah und ein sanftes „Aishiteru yo!“ aus dessen Mund vernahm, war es als würde ihm eine riesige Last von seinem Herzen genommen werden. Augenblicklich begannen Tränen über seine Wangen zu rollen und bitterliche Seufzer erklangen in dem kleinen Raum. Alles was er sich die ganze Zeit erhofft hatte, war gerade wahr geworden. All die Zeit hatte er sich Sho an seiner Seite ersehnt, doch nie hatte er sich erträumen lassen, dass dieser Wunsch wirklich in Erfüllung gehen würde. Er hatte damit gerechnet, dass er für immer nur Shos Leader sein würde, nicht mehr, doch jetzt…
Eine Träne nach der anderen bahnte sich ihren Weg über das Gesicht des Älteren. Sho legte das Notizbuch zur Seite, rutschte mit seinem Stuhl noch näher an das Bett heran und begann zärtlich mit seinem Daumen die einzelnen Tränen wegzuwischen.
„Shh shh, es ist alles in Ordnung, Satoshi! Ich bin ja jetzt da!“, ließ er zärtlich verlauten während seine Finger weiter sanft über das Gesicht des anderen fuhren.
Mit der Zeit wurden die Tränen weniger und nur noch ein leichtes Schniefen war zu hören. Langsam beugt sich Sho nun zu Ohno hinunter und platzierte sanft einen Kuss auf dessen Stirn. Während ihn der Ältere ein paar Mal anblinzelte, erschien auf seinem Gesicht ein breites, strahlendes Grinsen.
„Jetzt ist alles gut, nicht wahr?“ Auch Ohno schaffte es ein leichtes Lächeln auf sein Gesicht erscheinen zu lassen. Doch plötzlich merkte er, wie Sho langsam von ihm abließ und sich von dem Stuhl erhob. Automatisch schnallte seine linke Hand nach oben und griff nach dem Hemd des Jüngeren. Mit einem starken Griff hielt er das bisschen Stoff in seinen Händen um den anderen daran zu hindern ihn in diesem Zimmer alleine zu lassen.
Angst fing an, seinen Körper zu durchströmen, Angst, dass die Dunkelheit, in der er sich befunden hatte bevor er in dem kleinen weißen Zimmer aufgewacht war, ihn wieder holen und er sich wieder in dieser verlieren könnte.
„Keine Sorge, ich bin gleich wieder zurück! Ich sag nur schnell den Ärzten bescheid, dass du wach bist dann bin ich wieder da! Ich lass dich von jetzt an nicht mehr alleine, das habe ich dir doch versprochen!“ Ein weiteres warmes Lächeln erstrahlte auf Shos Gesicht und als der Ältere dieses erblickte, wusste Arashis Leader, dass er von jetzt an wirklich keine Angst mehr zu haben brauchte. Egal was von nun an passierte, Sho würde an seiner Seite sein! Sho, den er liebte und der diese Liebe erwiderte! Er lockerte seinen Griff etwas und ließ so zu, dass der Jüngere sich langsam von ihm entfernte.
Kurz nachdem er von Sho abgelassen hatte, spürte Ohno plötzlich wieder diese unendliche Müdigkeit, welche vor ein paar Minuten noch seinen ganzen Körper in Beschlag genommen hatte. Doch er zwang sich seinen Blick weiterhin auf Sho zu richten, der nun mit dem Rücken zu ihm stand und langsam die Tür öffnete, hinter der er einen Augenblick später schließlich verschwand.
Doch es schien als hätte die an ihm nagende Müdigkeit nur auf genau diesen Moment gewartet. Kaum war Ohno allein in dem Zimmer, begannen seine Augenlieder von einem Augenblick auf den nächsten immer schwerer zu werden. Alles um ihn herum schien zu verschwimmen und zu verblassen. Die Geräusche der Maschinen, die das Zimmer bis gerade eben noch erfüllt hatten, wurden dumpfer und leiser. Die Kraft in seinen Armen, die er bis gerade eben noch gespürt hatte um Sho vom Gehen abzuhalten, verließ ihn. Ohno versuchte dagegen anzukämpfen. Er wollte bei Bewusstsein bleiben, so lange bis Sho wieder zu ihm zurückkam. Er wollte den Kampf gegen die näher rückende Dunkelheit gewinnen! Er durfte nicht verlieren, denn er wünschte sich so sehr noch einmal in das strahlende Gesicht von Sho zu blicken.
Doch bereits nach wenigen Sekunden war der Kampf entschieden. Arashis Leader konnte keine Kraft mehr aufbringen seine Augen offen zu halten. All seine Gedanken die er bis gerade eben noch hatte, verblassten. Das Letzte was vor seinem inneren Auge aufflackerte, war ein ihn anlächelnder Sho.
Wie ein Schleier legte sich nun Dunkelheit und Stille über ihn.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ihr habt es sicherlich gemerkt.... das ist ein offenes Ende! Es schreit regelrecht nach einem Epilog .. denn man weiß ja nicht wirklich genau was mit Ohno passiert ist.... schläft er nur oder hat er es doch nicht geschafft, die Nacht zu überstehen? Was findet Sho vor, wenn er zurück in das Zimmer kommt? Die Antwort gibt es im Epilog ^.~
Aber ich habe noch etwas für euch .. ein kleines Geschenk, dafür dass ihr immer so lange warten musstet und zwar einen Teaser. Ich habe einen kurzen Teaser gemacht, der zeigt, was am Anfang des Epiloges passiert... es ist Sho POV...
Zu dem Video noch kurz ... ich habe mich von Yayas Ohchan Birthday fanvid inspirieren lassen. Ich habe ihr Fanvid so geliebt dass ich meine eigene Version davon machen wollte und das ist dabei rausgekommen. Also einiges kommt wohl sehr bekannt vor, da ich gleiche Szenen benutzt habe aber im Prinzip ist mein Vid doch etwas anders als ihres ^.~
Hier der Link zum runterladen des Epilog-Teasers:
http://www.mediafire.com/download.php?yoyynn2wl3i
Comments
i wonder if i would somehow understand if i read the German version? LOL! now i'm so excited! especially with that picture! don't make me cry ok? LOL!
das vid hab ich mir auch schon angeschaut! sehr cool! kann den epilog kaum erwarten!
Nyahahaha ja, es hat doch ganze 8 Kapitel gedauert, bis die zwei sich endlich das sagen konnten, was ihnen auf dem Herzen lag.. naja mehr Sho als Ohno, aber immerhin ne ^.~
Ja der Epilog .... an den werde ich mich setzen wenn ich das Kapitel da oben übersetzt habe *seufz* Warum schreib ich immer so viel.. da dauert das Übersetzen immer so lang XD ^^;;;;. Naja ganbare ne! Hab den Epilog ja schon so halb im Kopf.... dürfte sich nicht allzusehr hinziehen.. hoffe ich ^^;;
Itsumo arigatou ne~! Für deine Comments.. happy happy ^____________^
Hab mal wieder Taschentücher beim lesen gebraucht!!! Komisch eigentlich bin ich nicht so ne Heulsuse aber bei diesem Fanfic musste ich ständig heulen!!! *immer noch heul*
Ist aufjedenfall super geschrieben!! Freue mich schon auf den Epilog!!!