10 posts tagged “german”
Well well... the unofficial German Arashi fanclub page had to be moved, as googlepages isn't working anymore.
So the new home for our fanclub is:
http://sites.google.com/site/dnoarashifanclub/
It has a totally new look! And I will also re-do it some more with more pages and extras. But for this I will need some more time.
If you had it in your bookmarks, please don't forget to update it ^.~
Jaa here it is .. my Christmas present for you.. the final chapter of my fanfic. (Ok not really final as there will be an epilogue ^.~) I'm really sorry that I didn't manage to translate it into English yet... but will give my best to finish it soon!! Really hope you like it ^.~
KAPITEL 8
„Satoshi!“ Plötzlich erklang eine Stimme wie aus dem Nirgendwo und obwohl Ohno es mittlerweile geschafft hatte nur noch wenige Meter von seinem ersehnten Ziel entfernt zu sein, blieb er reflexartig stehen. Warum er dies tat, konnte er sich selbst nicht wirklich erklären. Der Name Satoshi war ihm nicht geläufig und diese Stimme konnte er ebenfalls nicht zuordnen. Doch warum fing sein Herz plötzlich so stark zu schlagen an? Nein er durfte sich jetzt nicht ablenken lassen, er musste zu dem Tor welches ihm Licht, Wärme und womöglich seinen Frieden geben konnte. Doch bei jedem weiteren Schritt den er nun in Richtung seines Zieles machte, durchfuhr ein Schmerz sein Herz. Einer, der ihm vermittelte, dass er womöglich etwas bereut, würde er sich nicht noch einmal umdrehen. Und obwohl er immer noch den Drang verspürte schnellstmöglich aus dem Dunkel zu entkommen, wand er sich langsam in die Richtung aus der diese mysteriöse Stimme gekommen war. Zuerst konnte er bis auf die totale Finsternis nichts erkennen. Doch dann, ganz allmählich, nahm etwas in gleicher Entfernung wie das Tor das nun hinter ihm lag, Gestalt an. Ohno konnte die Umrisse eines Menschen erkennen, dann wurde es deutlicher und er blickte in das Gesicht eines Mannes. Ohno musterte ihn langsam und eingehend von oben bis unten. Dieser Fremde war ein klein wenig größer als er, hatte dunkelbraune Haare, volle Lippen, schöne dunkle Augen; vom Alter her durften sie sich nicht viel unterscheiden. Ohnos Blick blieb bei dessen Augen haften, die ihn seltsamer Weise in ihren Bann zogen. Ihm überkam das Gefühl, als hätte er schon einmal in genau dieselben Augen geblickt, doch konnte das sein? Er versuchte erneut sich zu erinnern, aber noch immer war es zwecklos.
Er bemerkte nun wie die rechte Hand des Fremden sich langsam erhob und sich ihm entgegenstreckte. Mit einem warmen, freundlichen und strahlenden Lächeln auf dem Gesicht, ließ dieser nun seine Stimme ein weiteres Mal erklingen: „Ich brauche dich …Satoshi“ Ohno wusste nicht warum, doch beim Klang dieser Stimme hatte sein Herz plötzlich einen Hüpfer gemacht. Ebenfalls steckte ihm nun ein riesiger Klos in seinem Hals und er merkte, wie seine Augen aus einem unerfindlichen Grund feucht wurden. Warum hatten diese Worte so einen großen Effekt auf ihn? Warum ließ ihn dieser Mann nun an seinem Vorhaben, durch dieses Tor zu gehen, zweifeln? Was sollte er jetzt nur tun? Sein Kopf sagte ihm, er solle sich wieder umdrehen in Richtung des Lichts, denn dort würde ein friedvoller Ort auf ihn warten, doch sein Herz sprach auf ihn ein, diesen Ort zu vergessen und stattdessen die Hand seines Gegenübers zu nehmen. Seine Gedanken spielten verrückt, wie ein Wirrwarr. Er wusste, er musste sich entscheiden und so schloss Ohno nun die Augen. Er atmete tief ein. „Alleine in das Licht oder zu zweit in der Dunkelheit?“ Noch einmal atmete er tief ein und als er schließlich die Augen wieder öffnete, hatte er sich entschieden!
Langsam wand er seinen Kopf in Richtung des Lichtes, ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen.
„Ich bin dir sehr dankbar, doch warum sollte ich alleine an einen hellen Ort gehen, wenn ich hier jemanden habe, dem ich anscheinend etwas bedeute? Zu zweit kann man ebenfalls die Finsternis vertreiben!“ Kaum kamen diese Worte über seine Lippen, hatte er sich auch schon umgewand und war mit einigen Schritten zu dem Fremden geeilt. Noch einmal blickte er zu diesem auf, ehe sein Blick auf dessen Hand fiel und er nun langsam seine ebenfalls erhob. Er zögerte noch einmal; war dies wirklich die richtige Entscheidung gewesen? Doch nun gab es kein Zurück mehr! Ohne weitere Gedanken zu verschwenden, griff er nun nach der ihm entgegen gestreckten Hand. Kaum hatten sie sich berührt, durchfuhr es ihn wie ein Schlag. Alles war auf einmal wieder so klar vor seinen Augen, alles war zu ihm zurückgekehrt; all seine Erinnerungen, als wären sie nie fort gewesen. Wärme durchflutete ihn und er erhob noch einmal seinen Blick um in das Gesicht seines Gegenübers zu blicken.
Kaum hatten seine Augen diesen fixiert, nahmen seine Gefühle überhand. Tränen rannen ihm über die Wangen und sein Körper begann zu zittern. Doch all dies passierte nicht aus Traurigkeit, sondern aus Erleichterung die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Denn ihm gegenüber stand der Mensch, der ihm so viel bedeutete, derjenige den er nie in seinem Leben missen wollte.
Sakurai Sho.
Ohno sah, wie sich ein warmes Lächeln auf dessen Lippen bildete, doch dann umfasste sie beide plötzlich ein grelles weißes Licht und er verlor das „Bewusstsein“.
In sich zusammen gesunken saß Sho auf dem kalten Boden des Krankenzimmers und konnte nicht glauben was soeben passiert war. Er spürte kaum wie sich die Hand der Krankenschwester vorsichtig auf seine Schulter legte und sie sich zu ihm kniete.
„Es tut mir…“, wollte sie gerade ansetzen, als plötzlich ein lauter Biep durch das Zimmer hallte. Es war nicht der einzige, denn es folgte ein zweiter und dritter. Sho zwang sich langsam aufzusehen, während die Tränen immer weiter über seine Wangen liefen. Sein Blick wanderte durch das kleine Zimmer auf der Suche nach der Quelle dieses Geräusches und blieb schließlich auf dem kleinen Monitor neben Ohnos Bett haften. Die bis eben noch waagrechte Linie, die dort zu sehen war, hatte sich wieder in Kurven verwandelt. Auf und ab gingen sie mit jedem Biep, welcher durch das Zimmer schallte.
„Was… wie... wieso...?“ Zitternd kamen die Worte über Shos Lippen. Er konnte nicht glauben was er sah. Spielten ihm seine Augen und sein Gehör etwa einen Streich? Wurde er nun komplett verrückt? Verwirrt sah er hinüber zu dem Arzt, der sich nun, ebenfalls verwundert, wieder dem Patienten zuwandte. Für einen kurzen Moment lag eine Spannung in dem kleinen Zimmer; alle Augen hafteten auf dem Mann im weißen Kittel. Mit geschultem Blick betrachtete er Ohno und die Maschinen, tat ein paar Handgriffe und legte schließlich die Patientenakte beiseite.
„Wir… wir haben ihn wieder!“
Sho vernahm zwar die Worte, doch konnte er sie erst einmal überhaupt nicht fassen. Als er seinen Blick wieder auf den starr im Bett liegenden Ohno richtete, schaffte er es ein paar Worte zu formen, auch wenn sie nur leise über seine Lippen kamen.
„Ohno … er … er ist ... nicht…?“ Weiterhin blickte er ohne ein einziges Zwinkern gerade aus auf seinen Leader.
Während der Arzt langsam seine Sachen zusammen packte, kniete sich die Schwester vor Sho und legte sanft ihre Hände auf dessen Schultern. Somit versperrte sie ihm die Sicht und er wurde regelrecht dazu gezwungen kurz zu zwinkern und ihr in die Augen zu sehen. Ein freundliches und warmes Lächeln umspielte nun ihre Lippen.
„Keine Sorge, ihm geht es wieder gut. Ihr Freund hat seinen Weg zurück gefunden. Er ist wirklich ein ziemlich starker Mensch, der Sie hier wohl auch nicht alleine lassen möchte. Also seien Sie unbesorgt.“
Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, schnallten plötzlich Shos Arme um ihren Körper und er drückte sie fest an sich. Wieder stiegen ihm blitzschnell Tränen in die Augen, doch nach allem was er durchgemacht hatte, waren dies wohl die angenehmsten Tränen in dieser Nacht.
Er war durch die Hölle gegangen; er hatte bis vor einigen Sekunden noch geglaubt, dass er den wichtigsten Menschen in seinem Leben verloren hatte, ohne diesem sagen zu können, wie viel er ihm doch bedeutete. Nach Ohnos letztem Herzschlag hatte sich auch sein Herz wie tot angefühlt. Doch für ihn war ein Wunder geschehen und das laute Biepen, welches das Zimmer erfüllte war der Beweis dafür.
„Oh Gott sei dank! Gott sei Dank! Er ist… wieder da! Er hat... mich... nicht... verlassen! Er ist... wieder... da!“. Seine Stimme zitterte, seine Augen waren rot unterlaufen von den unendlich vielen Tränen die er an diesem Tag schon vergossen hatte, sein Herz hämmerte wie wild in seiner Brust und seine Arme schlangen sich feste um die junge Frau, die ihm sanft auf den Rücken klopfte und immer wieder versichernd nickte.
Als Shos Tränen allmählich getrocknet waren und er langsam seine Umarmung löste, hatte der Arzt bereits seit einiger Zeit das Zimmer verlassen. Mit seiner linken Hand wischte er sich die letzten übrig gebliebenen Tränen aus dem Gesicht und atmete einmal tief durch.
„Wieder alles in Ordnung?“, klang die besorgte Stimme der Schwester an seinem Ohr. Er gab ein leichtes Nicken zu erkennen.
„Ja, vielen Dank und tut mir leid, dass ich sie hier…“ Die Frau schüttelte leicht ihren Kopf. „Nein, nein, schon in Ordnung. Hauptsache ihnen beiden geht es wieder besser! Ich werde nun auf die Station gehen. Wenn ich noch etwas für sie tun kann...“ Sho überlegte kurz und ihm kam tatsächlich ein Gedanke.
„Ja, könnten sie mir vielleicht meine Sachen bringen? Sie befinden sich noch in dem Zimmer in dem ich für kurze Zeit gelegen hatte, wäre das möglich?“ Als Antwort erhielt er ein warmes Lächeln und zustimmendes Nicken.
„Aber natürlich. Sollte noch etwas sein, kommen sie und rufen sie uns. Ach und geben sie uns bitte gleich bescheid, sobald ihr Freund aufwacht.“
Nachdem Sho ihr versprochen hatte, dass er sich bei ihr melden würde sobald etwas passiert und die Schwester schließlich das Zimmer verlassen hatte, stand Arashis Rapper schließlich mit wackeligen Beinen vom Boden auf. Noch immer steckte all der Schock des Erlebten in seinen Gliedern. Vorsichtig machte er einen Schritt vor den anderen, konzentriert darauf, dass seine Knie nicht nachgaben. Er war erleichtert als er schließlich wieder an Ohnos Seite stand und sich auf den dort immer noch bereitstehenden Stuhl setzen konnte. Seine Hände zitterten als er vorsichtig ein paar vereinzelte Strähnen aus Riidas Stirn strich. Sanft ließ er seine Hand an Ohnos Gesicht entlangfahren und auf dessen Wange etwas ruhen.
„Das war wohl eine schlimme Nacht für uns beide, was? Ich bin so heilfroh, wenn sie nun bald vorbei ist und du mich wieder mit deinen strahlenden Augen ansehen kannst.“ Er ließ weiterhin seine rechte Hand sanft über die Wange des Älteren streichen, während er mit seiner linken dessen Hand ergriff und sie fest drückte. Ein sanftes Lächeln umspielte dabei seine Lippen. Es waren nur noch wenige Stunden bis zum Sonnenaufgang. Wenn Ohno diese überstand, dann konnte Sho sich endlich sicher sein, dass sein Riida wieder zu ihm zurückkommen würde.
Leise vernahm Ohno Satoshi das gleichmäßige Biepen einer Maschine, als er langsam sein Bewusstsein wieder erlangte. Seine Augenlider fühlten sich so schwer an. Nur mit großer Anstrengung gelang es ihm nach einigen Minuten diese ein wenig zu öffnen und sah schließlich mit verschwommenem Blick hinauf an eine weiße Decke, die ihm alles andere als bekannt vorkam. Wo war er und was war passiert?
Das Denken fiel ihm schwer, da eine unglaubliche Müdigkeit über ihm lag. Er wollte sich mit seiner Hand über die Augen fahren, doch durch die ihm eingeflössten Medikamente war er zu schwach um sich zu bewegen. Erstaunt und leicht panisch darüber, dass er keine Kontrolle über seinen Körper hatte, blickte er nun langsam an sich hinunter. Erst jetzt bemerkte er, dass eine Atemmaske auf seinem Mund platziert war und starrte hinab auf seine verbundene rechte Hand und die Schläuche, die mit seinem Körper verbunden waren.
Ein kurzes Stechen durchfuhr seinen Kopf als sich Erinnerungsfragmente vor seinem Inneren Augen abspielten: Wie er eine Straße entlang lief, nervös vor der ihm bevorstehenden Aufgabe, wie Sho eine Frau küsste, wie er sich abwandte, wie Sho ihm nachlief, das rote Licht einer Ampel und die grellen Scheinwerfer eines Autos.
Ja richtig, er war herangeeilt um Sho vor dem um die Ecke biegendem Auto zu retten. Es musste ihn also erwischt haben… aber Moment: SHO! Seine Augen weiteten sich vor Entsetzen! Was war mit ihm passiert? Hatte er ihn schützen können? Wo war er?
Hätte er es gekonnt, wäre Ohno sofort aufgesprungen und hätte alles auf den Kopf gestellt um herauszufinden wie es Sho ging. Doch seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als er plötzlich einen leichten Druck an seiner linken Hand spürte.
Es fiel ihm schwer, seinen Kopf zur Seite zu bewegen, doch schließlich schaffte er es und blickte hinab auf seine Hand, welche von einer anderen umschlossen war. Ohno war überrascht, er hatte nicht bemerkt, dass sich noch jemand in diesem Zimmer befand und sogar seine Hand hielt. Doch noch immer konnte er nicht ausmachen um wen es sich hier handelte. Seinen Blick etwas zu heben half ihm auch nicht großartig weiter, denn alles was nun in seinen Blickwinkel fiel, war ein dunkler Haarschopf der auf der Bettkante ruhte.
Neugierde packte Arashi Leader nun. Er wollte wissen, wer die ganze Nacht neben ihm am Bett gesessen und seine Hand gehalten hatte. Ohno schloss seine Augen und begann sich zu konzentrieren. Seine Augenbrauen zogen sich angestrengt zusammen als er versuchte seine ihm verbliebene Kraft in seiner linken Hand zu konzentrieren. Er merkte wie sich sein Zeigefinger ganz leicht nach oben bewegte. Doch als dieser sich wieder auf der Hand des anderen niederließ, schaffte er es nicht Druck auszuüben. Sein Zeigefinger tippte nur ganz leicht auf der Haut des anderen auf.
Frustriert ließ er ein leises Seufzen ertönen; so würde er es niemals schaffen Aufmerksamkeit zu erregen.
Doch Ohno hatte sich geirrt. Kurze Zeit später bemerkte er, wie sich der Haarschopf langsam bewegte und ein kurzes verschlafenes Brummen aus dessen Kehle ertönte. Langsam bewegte sich der Kopf weiter nach oben und als ihn schließlich zwei ihm bekannte Augen müde anblickten, stockte Ohnos Atem für kurze Zeit. Diese Person an seinem Bett war niemand geringeres als Sakurai Sho. Die Person mit der er am wenigsten gerechnet hatte, aber jene, welche ein großes Glücksgefühl in ihm hervorrief.
Einige Sekunden sahen sich die beiden nur schweigend an, doch dann breitete sich langsam ein strahlendes Lächeln auf Shos Lippen aus.
„Ohayou Satoshi!“ Die Augen des Jüngeren funkelten ihn bei dieser Begrüßung strahlend an. Ohno wusste nicht wie ihm geschah, er konnte seinen Gegenüber einfach nur anstarren und ein kurzes Nicken entgegnen.
Er merkte, wie seine Hand losgelassen wurde und sah zu wie Sho sich müde streckte, ein Gähnen verlauten ließ und plötzlich inne hielt. Er war für ein paar Sekunden wie zu Eis erstarrt.
Dann jedoch schnellte der Blick des Jüngeren zurück zu ihm.
„Du… du bist wach!“ Fassungslos schallte Shos Stimme durch den Raum. Es brauchte eine Weile bis Arashis Rapper die Situation wirklich begriffen hatte.
„Oh Gott, du bist wach Satoshi! Du bist wach!“ Shos Gesicht erstrahlte daraufhin so wie Ohno es noch nie zuvor gesehen hatte. Er konnte pure Freude erkennen, Erleichterung, so viel mehr, doch Riida selbst konnte noch immer nicht wirklich begreifen, was hier genau vorging. Als Sho sich immer noch freudestrahlend zu ihm hinunter bückte und begann sanft mit seiner Hand durch sein Haar zu fahren, brachte ihn dies komplett aus der Fassung. Sein Herz begann zu rasen, er merkte wie sich seine Wangen röteten und seine Augen feucht wurden. Das was gerade passierte gefiel ihm, kein Zweifel, doch er hatte Angst, dass dies nur ein Traum war, nicht real, dass ihm seine Fantasie nur einen Streich spielte. Er wollte, dass dieser Moment für immer anhielt, nie vorüber ging. Shos Hand in seinen Haaren war so warm und sanft. Doch er durfte sich in dieser Berührung nicht verlieren!
Ohno öffnete vorsichtig seinen Mund um etwas zu sagen, doch er bekam keinen Ton raus und auch Sho schüttelte nun seinen Kopf und lies ein sanftes „Pssst“ verlauten. Der Rapper hatte nun wohl die Unsicherheit von ihm bemerkt, denn sein Blick wurde auf einmal ganz sanft und sein Streichen durch die Haare hörte auf. Stattdessen setzte er sich wieder neben das Bett und nahm die Hand des Älteren in die seine.
„Du brauchst nichts sagen. Spar dir bitte deine Kräfte, damit du schnell wieder auf die Beine kommst. Außerdem bin ich es der dir etwas sagen sollte.“ Sanft strich sein Daumen über Ohnos Hand und er blickte dem Älteren tief in die Augen.
„Es tut mir leid Satoshi! Das alles … es war meine Schuld“ Seine Stimme war sanft, doch Ohno konnte ebenfalls Traurigkeit heraushören.
„Nur wegen mir ist es alles so weit gekommen. Ich hatte keine Ahnung und war blind. Blind was meine Gefühle anging und … deine.“ Während er immer noch sanft Ohnos Hand streichelte, griff er mit seiner rechten an seinen Hals und zog langsam die Kette des Älteren hervor, welche er noch immer trug. Beim Anblick dieser weiteten sich Riidas Augen. Was hatte dies alles nur zu bedeuten? Sein Kopf fing an zu schmerzen von den ganzen Geschehnissen, die gerade auf ihn einprasselten.
„Satoshi oder Sho, nicht wahr?“, fuhr der Jüngere fort und ließ die Kette nun offen auf seinem Hemd ruhen, ehe er hinter sich nach etwas auf der Ablage griff.
„Genauso wie das hier“. Während er das sagte hielt er das geschlossene Notizbuch von Ohno vor sich. In diesem Moment war es für Arashis Leader so, als würde die Zeit kurz stehen bleiben. Es war draußen! Sein tiefstes Geheimnis war gelüftet! Sho, derjenige der ihm am meisten am Herzen lag, wusste über seine Gefühle bescheid. Panik überfiel ihn. Was sollte jetzt geschehen? Wie würde es nun zwischen ihnen weitergehen? Hatte dies ihre Freundschaft zerstört? Eventuell sogar Arashi? Was dachte Sho nun von ihm? Wahrscheinlich verachtete dieser ihn jetzt! Nun war wohl alles vorbei; während sich solche Gedanken in dem Kopf des Älteren breit machten, sprach Sho weiter: „Es tut mir wirklich leid, dass ich es all die Zeit nicht bemerkt habe. Dass du wegen mir all das durchmachen musstest. Aber ich kann dir etwas versprechen!“ Während er das sagte, fing er an in dem kleinen Notizbuch zu blättern, bis er eine bestimmte Seite gefunden und aufgeschlagen hatte. „Von jetzt an wirst du nicht mehr alleine sein müssen. Ich werde immer an deiner Seite sein! Denn…“ Langsam begann er das kleine Notizbuch in seiner Hand zu drehen, bis schließlich die von ihm aufgeschlagene Seite sich Ohno offenbarte. Auf der einen Seite war das letzte Portrait, das der Ältere angefertigt hatte, doch auf der gegenüberliegenden Seite, die bis vor kurzem noch leer gewesen war, erblickte Riida etwas, das nicht von ihm angefertigt war:
Sprachlos starrte er auf das Papier. Das konnte nicht sein! Das war sicherlich… doch als er hinauf in das ihn liebevoll anblickende Gesicht des Jüngeren sah und ein sanftes „Aishiteru yo!“ aus dessen Mund vernahm, war es als würde ihm eine riesige Last von seinem Herzen genommen werden. Augenblicklich begannen Tränen über seine Wangen zu rollen und bitterliche Seufzer erklangen in dem kleinen Raum. Alles was er sich die ganze Zeit erhofft hatte, war gerade wahr geworden. All die Zeit hatte er sich Sho an seiner Seite ersehnt, doch nie hatte er sich erträumen lassen, dass dieser Wunsch wirklich in Erfüllung gehen würde. Er hatte damit gerechnet, dass er für immer nur Shos Leader sein würde, nicht mehr, doch jetzt…
Eine Träne nach der anderen bahnte sich ihren Weg über das Gesicht des Älteren. Sho legte das Notizbuch zur Seite, rutschte mit seinem Stuhl noch näher an das Bett heran und begann zärtlich mit seinem Daumen die einzelnen Tränen wegzuwischen.
„Shh shh, es ist alles in Ordnung, Satoshi! Ich bin ja jetzt da!“, ließ er zärtlich verlauten während seine Finger weiter sanft über das Gesicht des anderen fuhren.
Mit der Zeit wurden die Tränen weniger und nur noch ein leichtes Schniefen war zu hören. Langsam beugt sich Sho nun zu Ohno hinunter und platzierte sanft einen Kuss auf dessen Stirn. Während ihn der Ältere ein paar Mal anblinzelte, erschien auf seinem Gesicht ein breites, strahlendes Grinsen.
„Jetzt ist alles gut, nicht wahr?“ Auch Ohno schaffte es ein leichtes Lächeln auf sein Gesicht erscheinen zu lassen. Doch plötzlich merkte er, wie Sho langsam von ihm abließ und sich von dem Stuhl erhob. Automatisch schnallte seine linke Hand nach oben und griff nach dem Hemd des Jüngeren. Mit einem starken Griff hielt er das bisschen Stoff in seinen Händen um den anderen daran zu hindern ihn in diesem Zimmer alleine zu lassen.
Angst fing an, seinen Körper zu durchströmen, Angst, dass die Dunkelheit, in der er sich befunden hatte bevor er in dem kleinen weißen Zimmer aufgewacht war, ihn wieder holen und er sich wieder in dieser verlieren könnte.
„Keine Sorge, ich bin gleich wieder zurück! Ich sag nur schnell den Ärzten bescheid, dass du wach bist dann bin ich wieder da! Ich lass dich von jetzt an nicht mehr alleine, das habe ich dir doch versprochen!“ Ein weiteres warmes Lächeln erstrahlte auf Shos Gesicht und als der Ältere dieses erblickte, wusste Arashis Leader, dass er von jetzt an wirklich keine Angst mehr zu haben brauchte. Egal was von nun an passierte, Sho würde an seiner Seite sein! Sho, den er liebte und der diese Liebe erwiderte! Er lockerte seinen Griff etwas und ließ so zu, dass der Jüngere sich langsam von ihm entfernte.
Kurz nachdem er von Sho abgelassen hatte, spürte Ohno plötzlich wieder diese unendliche Müdigkeit, welche vor ein paar Minuten noch seinen ganzen Körper in Beschlag genommen hatte. Doch er zwang sich seinen Blick weiterhin auf Sho zu richten, der nun mit dem Rücken zu ihm stand und langsam die Tür öffnete, hinter der er einen Augenblick später schließlich verschwand.
Doch es schien als hätte die an ihm nagende Müdigkeit nur auf genau diesen Moment gewartet. Kaum war Ohno allein in dem Zimmer, begannen seine Augenlieder von einem Augenblick auf den nächsten immer schwerer zu werden. Alles um ihn herum schien zu verschwimmen und zu verblassen. Die Geräusche der Maschinen, die das Zimmer bis gerade eben noch erfüllt hatten, wurden dumpfer und leiser. Die Kraft in seinen Armen, die er bis gerade eben noch gespürt hatte um Sho vom Gehen abzuhalten, verließ ihn. Ohno versuchte dagegen anzukämpfen. Er wollte bei Bewusstsein bleiben, so lange bis Sho wieder zu ihm zurückkam. Er wollte den Kampf gegen die näher rückende Dunkelheit gewinnen! Er durfte nicht verlieren, denn er wünschte sich so sehr noch einmal in das strahlende Gesicht von Sho zu blicken.
Doch bereits nach wenigen Sekunden war der Kampf entschieden. Arashis Leader konnte keine Kraft mehr aufbringen seine Augen offen zu halten. All seine Gedanken die er bis gerade eben noch hatte, verblassten. Das Letzte was vor seinem inneren Auge aufflackerte, war ein ihn anlächelnder Sho.
Wie ein Schleier legte sich nun Dunkelheit und Stille über ihn.
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Ihr habt es sicherlich gemerkt.... das ist ein offenes Ende! Es schreit regelrecht nach einem Epilog .. denn man weiß ja nicht wirklich genau was mit Ohno passiert ist.... schläft er nur oder hat er es doch nicht geschafft, die Nacht zu überstehen? Was findet Sho vor, wenn er zurück in das Zimmer kommt? Die Antwort gibt es im Epilog ^.~
Aber ich habe noch etwas für euch .. ein kleines Geschenk, dafür dass ihr immer so lange warten musstet und zwar einen Teaser. Ich habe einen kurzen Teaser gemacht, der zeigt, was am Anfang des Epiloges passiert... es ist Sho POV...
Zu dem Video noch kurz ... ich habe mich von Yayas Ohchan Birthday fanvid inspirieren lassen. Ich habe ihr Fanvid so geliebt dass ich meine eigene Version davon machen wollte und das ist dabei rausgekommen. Also einiges kommt wohl sehr bekannt vor, da ich gleiche Szenen benutzt habe aber im Prinzip ist mein Vid doch etwas anders als ihres ^.~
Hier der Link zum runterladen des Epilog-Teasers:
http://www.mediafire.com/download.php?yoyynn2wl3i
Jaa .. faster than thought ne .. but also ... shorter than before ^.~ Think this is the shortest chapter ever... ^.~
But you all know .. I have some problems with writing at the moment .. so I decided to split the chapter as I have finished the first half and so minna doesn't have to wait so long for an update. The next chapter is in work, I will try my best .. so give me some time ne .. onegai.
And.. I'm sorry..
English translation is also in work and coming soon ^________________^
KAPITEL 7
Es war dunkel. Dunkel und kalt war dieser Ort, an dem Ohno Satoshi sich vorfand. Es war seltsam, gerade eben hatte er noch das Gefühl gehabt, sein komplettes Leben wie ein Film vor Augen gesehen zu haben. All die Dinge die er getan und erlebt hatte, all die Menschen, die er getroffen und mit denen er sich angefreundet hatte und die, die ihm besonders am Herzen gelegen hatten. Doch kaum war dieser „Film seines Lebens“ zu Ende, waren Ohnos Erinnerungen wie weggeblasen. Er wusste nicht wo er war, was passiert war und selbst seine eigene Existenz war ihm nun ein großes Rätsel. Als hätte jemand einen Radiergummi genommen und alles in seinem Kopf, so wie die Schrift auf einem Papier, wegradiert.
Krampfhaft versuchte er sich zu erinnern; an irgendeine Kleinigkeit, die ihm vielleicht Aufschluss geben könnte, wer er war und was er hier tat. Doch es war vergebens, egal wie sehr er sich auch anstrengte, es half nichts. Was sollte er jetzt tun? Er, der noch nicht mal seinen eigenen Namen kannte.
Ohno versuchte sich umzublicken, doch es herrschte solch eine Dunkelheit, dass selbst die besten Augen nichts in dem Raum hätten erkennen können. Langsam stand er von dem kalten Boden auf, auf dem er bis gerade noch gesessen hatte und tastete sich vorsichtig voran. Erst jetzt bemerkte er, dass dieser Raum nicht nur stockdüster war, er gab auch keinen einzigen Ton wieder. Es herrschte absolute Stille und selbst seine eigenen Schritte machten keine Geräusche. Was war das hier für ein Ort? Panik machte sich langsam in ihm breit, als er sich Schritt für Schritt weiter an einer Wand entlang tastete. Etwas stimmte hier nicht! Ganz und gar nicht! Egal wie weit er auch lief, der Raum schien kein Ende zu nehmen. Doch er wollte nicht aufgeben, weiter und immer weiter tastete er sich voran. Denn das einzige, was er im Moment wusste war, dass er schnellstmöglich diesen Ort verlassen musste. Doch je weiter er voranschritt, desto kälter wurde ihm und desto träger seine Schritte. Er merkte wie ihn seine Kraft ganz allmählich verließ und sich Müdigkeit in ihm breitmachte. Nach ein einigen Schritten konnte er schließlich nicht mehr weiter und wieder ließ er sich auf dem kalten Boden nieder.
‚Werde ich hier für immer bleiben müssen? Alleine, mit diesem schrecklichen Gefühl der Leere in mir?’ Dieser grausame Gedanke huschte ihm durch den Sinn und er bemerkte wie seine Hände vor Verzweiflung zu zittern anfingen. Er wollte weg von hier, an einen warmen, hellen Ort. Einen Ort wo er sich geborgen fühlen konnte. Was sollte er nur tun? Was nur? Er vergrub sein Gesicht in seinen noch immer zitternden Händen.
Doch dann, ganz plötzlich, erblickte er aus den Augenwinkeln einen hellen Lichtstrahl. Als er aufschaute, erkannte er, dass sich wie aus dem Nichts in einiger Entfernung ein Tor geöffnet hatte, aus dem dieses Licht in den dunklen Raum strahlte. Bei diesem Anblick keimte Hoffnung in Ohno auf. Er würde diesen schrecklichen Ort hier verlassen können; er musste es nur bis zu diesem Tor schaffen. Mit all seiner verbliebenen Kraft stemmte er sich wieder vom Boden ab, fand halt an der Wand und tat einen Fuß vor den anderen. Er wusste nicht was ihn hinter diesem Tor erwarten würde, doch es konnte nur besser sein als dieser trostlose Ort. Das Licht das von dort her strahlte hatte so etwas beruhigendes, etwas, das ihm Hoffnung gab und das Gefühl von unendlicher Geborgenheit; etwas, dass ihn denken ließ, dass er von dort nie wieder weggehen wollte.
Diese Gedanken feuerten ihn an und so gab er alles um voran zu kommen - mit jedem Schritt ein wenig weiter Richtung seines Ziels.
Kurze Zeit nachdem er eingeschlafen war, wurde Sho durch ein seltsames Geräusch wieder wach. Er befand sich noch halb im Dämmerschlaf und konnte so zuerst nicht registrieren um was für ein Geräusch es sich handelte. „Wieso ist hier ein durchgängiges Biepen? ... Ah was für ein unangenehmes Geräusch! Da tun einem ja die Ohren weh!“ dachte er noch zu sich.
Doch plötzlich kam ihm ein schrecklicher Gedanke und mit einem Mal war er von seinem Stuhl aufgesprungen und mit weit aufgerissenen Augen blickte er hinüber auf die Anzeige von Ohnos Herzschlag-Monitor. Aus der bis vor kurzem noch auf- und abgehenden Linie war nun ein durchgängig waagerechter Strich geworden. Sho erstarrte zu Stein. Er konnte nichts anderes tun als stocksteif da zu stehen und ungläubig auf den Monitor zu starren.
„Das ist nicht wahr! Das kann nicht wahr sein! Nein, nein, das ist nicht…“ waren die einzigen Worte die über seine Lippen kamen. Doch als er plötzlich von einer heraneilenden Krankenschwester unsanft zur Seite gestoßen wurde und sah, wie der Arzt hastig Ohnos Hemd aufriss und den bereitstehenden Defibrillator auflud, wurde ihm die Realität nur zu deutlich wieder vor Augen geführt. Als die Pads des Defibrillators zum ersten Mal Ohnos Brust berührten und sich der Körper des Älteren durch die Kraft der Stromstöße unnatürlich aufbäumte, war es, als wäre Shos Herz zu Eis erstarrt und in einen tiefen dunklen Abgrund gefallen, wo es schließlich in Millionen kleine Splitter zersprang.
Der Arzt legte ein zweites Mal die Pads an und jagte den nächsten Stromstoß durch den leblosen Körper von Arashis Leader. Doch noch immer änderte sich nichts an dem waagrechten Strich des Monitors. Sho war am Ende, mit jedem weiteren Stromstoß, wurde ihm mehr und mehr Energie aus seinem Körper entzogen, mehr und mehr stiegen ihm die Tränen in die Augen und seine Brust schnürte sich so sehr zu, dass ihm das Atmen schwer fiel. In ihm brodelte es: Angst, Wut, Verzweiflung. Er musste etwas tun; etwas um Ohno zu retten, doch es gab nur eine Sache die er in diesem Moment tun konnte. Seine Gefühle hinausschreien in der Hoffnung, dass er erhöht wurde „Ohno! Verdammt noch mal! Du kannst doch jetzt nicht einfach schlapp machen! Du bist stark! Du hast das Meiste überstanden, es sind doch nur noch wenige Stunden bis zum Morgen! Du musst durchhalten! Du kannst uns jetzt hier nicht einfach im Stich lassen! Du bist unser Leader! Wir brauchen dich!“
Doch was Sho half, sich etwas wieder zu finden, war etwas das dem Arzt und der Schwester in dieser Situation missfiel. Ein kurzer Blick zur Schwester und der Arzt gab ihr zu verstehen, den hysterischen Mann aus dem Zimmer zu führen. Sie nickte nur kurz und wand sich daraufhin zu Sho, um diesen aus dem Zimmer zu geleiten. Doch Arashi Rapper dachte gar nicht daran, seinen Leader im Stich zu lassen. Er nutzte all seine noch vorhandene Kraft um sich gegen das Abführen zu wehren und so im Zimmer zu bleiben. Es wand sich in dem Griff der Schwester, krallte sich in den neben ihm stehenden Stuhl.
Sein Gerangel dauerte einige Zeit an, doch plötzlich hielt er inne, ebenso wie die Schwester. Sein Blick haftete auf dem Arzt, der in diesem Moment seine Gerätschaften zur Seite legte und neben sich nach einer Akte und einem Stift griff. Der Monitor zeigte noch immer den waagrechten Strich an.
Shos Bewusstsein war plötzlich wie leer gefegt. Einige Sekunden starrte er hinunter auf den still daliegenden Ohno.
„Nein, nein, nein, nein, nein, nein…. Das ist nicht wahr, das geht nicht! Nein, Satoshi! Das ist nicht dein Ernst! Satoshi! Du darfst nicht… Ich brauche dich doch! Du kannst mich nicht allein lassen! Nein .. ich brauche dich, Satoshi! SATOSHI!!!“
Langsam sackte Sho auf den Boden; die Schwester hatte keine Kraft ihn fest zu halten. Die Tränen flossen in Strömen. Seine beiden Arme umschlossen seinen Körper feste und langsam wippte er mit seinem Oberkörper vor und zurück, in der Hoffnung dies würde ihn etwas beruhigen und ihm vorm Wahnsinnig werden abhalten können. Doch auch er fühlte sich, als hätte er gerade eben den letzten Lebenshauch verloren.
Yooooooooooooooooshaaaaaaaaa ... I'm back!!! First only German again .. BUT the English version is as good as finished ^.~ Only beta-reading and then you can also enjoy it in English ^_______________^ So look out for the chapter the next few days ^.~ And I promise ... will give my best to work on the 7th chapter so that this time you won't have so long to wait. Hope minna remembers what the story was about XDDD
KAPITEL 6
Sho eilte über den weiten Flur. Eigentlich wusste er nicht so recht, wo er genau hin musste, doch seine Füße wollten einfach nicht mehr stehen bleiben. Erst als er um eine Ecke bog und etwas weiter entfernt Jun stehen sah, der sich gerade vor einem Mann im Kittel verbeugte, verlangsamten sich seine Schritte.
Nachdem der andere Mann verschwunden war, wand sich das jüngste Arashi Member um und war überrascht, als er Sho auf sich zukommen sah. Grimmig zog er seine Augenbrauen zusammen.
„Eigentlich müsste ich dir jetzt eine Standpauke halten, wie du es wagen kannst dich ohne ärztliche Zustimmung aus dem Krankenbett zu entfernen.“ Er trat einige Schritte näher zu dem Älteren und ließ ein leichtes, verständnisvolles Lächeln auf dem Gesicht erscheinen. „Doch ich kann es dir nicht verübeln. Schließlich geht es hier um unseren Riida.“ Sanft platzierte er seine Hand auf Shos Schulter.
„Jun, das eben war ein Arzt richtig? Einer der Ohno behandelt hat? Wo ist er? Wie geht es ihm? Kann ich zu ihm?“ Ein leicht flehender Unterton lag in der Stimme des Rappers und mit erwartungsvollem Blick sah er seinem Gegenüber nun direkt in die Augen.
„Hör zu Sho, ich habe mit den Ärzten abgeklärt dass du zu ihm darfst, da seine Familie nicht da ist. Aber was sein Zustand angeht…“ Er ließ für einen kurzen Moment seinen Blick auf den Boden gleiten und überlegte wie er seinem Gegenüber wiedergeben konnte, was er soeben von dem Arzt erfahren hatte.
„Was ist mit ihm Jun?“ Sho packte ihn mit beiden Händen an den Schultern. Besorgnis und Angst lagen in seiner Stimme.
„Also eigentlich hatte er ziemliches Glück, er hat ein paar Brüche aber die würden ohne weiteres wieder heilen meinte der Arzt. Seine Wirbelsäule ist ohne einen Kratzer davon gekommen! Doch…“
Juns Stocken ließ Sho fast wahnsinnig werden, sodass sich sein Griff um dessen Schultern mehr und mehr festigte. Er spürte, wie sich ihm vor lauter Angst um den Älteren sein Hals zuschnürte. Dazu kam die noch immer andauernde Pause, die nichts Gutes verheißen mochte.
„Ärztesprache ist nicht wirklich mein Ding, doch wie ich verstanden habe, hatte er eine Wunde an seinem Abdomen, die wohl sehr tief gewesen sein musste und durch die er sehr viel Blut verloren hatte.“ Wieder folgte eine kurze Pause. „Sho, hör zu… erst wenn Ohno diese Nacht hier übersteht, können die Ärzte sagen dass er über dem Berg ist! Erst morgen Früh…“ Jun merkte wie sich der Ältere neben ihm verkrampfte, wie sein Blick trüber wurde, seine Hände ihren Halt verloren und langsam nach unten an seinen Körper glitten.
Shos Herz schmerzte. Er hatte so sehr auf eine andere Nachricht gehofft. Eine, die all seine Sorgen und Ängste verbannen würde. Doch diese blieb aus. Er würde weitere Stunden damit verbringen müssen zu bangen und zu hoffen.
Er spürte Juns warme Hand auf seiner Schulter, die diese ermutigend drückte. Langsam wand er seinen Blick zu dem Jüngeren und war überrascht darüber wie dieser ihn hoffnungsvoll ansah.
„Keine Sorge. Ich bin mir sicher, dass alles gut gehen wird! Wir kennen Riida! Er ist jemand, der niemals einfach so aufgibt! Er ist stark! Er wird kämpfen und es schaffen!“ Sho merkte wie die Hoffnung langsam wieder zu ihm zurückkehrte und sein Körper sich allmählich wieder entspannte. Flüchtig huschte ein Lächeln über sein Gesicht „Danke Jun!“ Doch sein Gegenüber schüttelte nur leicht den Kopf: „Ich habe doch gar nichts getan. Aber du solltest nun langsam etwas tun. Riida wartet doch schon auf dich! Mach, dass du zu ihm kommst! Und pass gut auf ihn auf; Aber auch auf dich! Versprich mir, dass du dir trotz allem auch ein wenig Ruhe gönnen wirst! Und lass dir von einer Schwester vielleicht noch den Katheter vom Tropf entfernen“. Mit einem Zwinkern zeigte er auf Shos rechte Hand. Der Ältere hatte in seiner Hast zwar die Verbindung zum Tropf gekappt gehabt, doch noch immer steckte der Katheter in seiner Hand.
„Also dann, worauf wartest du noch? Dritter Stock! Geh!“ Leicht stupste das jüngste Arashi Mitglied Sho an, damit dieser sich endlich in Bewegung setzte. Er sah, wie der Ältere noch einmal tief durchatmete und sich danach schließlich mit entschlossenen Schritten in Richtung Aufzug begab. Kaum war er in diesem verschwunden, atmete auch Jun nun einmal tief durch. Bis gerade eben hatte er sich mit allen möglichen Aufgaben überhäuft. Er hatte in ständigem Kontakt mit Ohnos und auch seinem eigenen Manager gestanden, ihnen von der Situation berichtet, versucht schon einmal einen Notfallplan einzuleiten, die weitere Vorgehensweise zu besprechen, sie zu besänftigen. Dazwischen hatte er für sich, Aiba und Nino etwas zu Trinken und eine Kleinigkeit zu Essen besorgt und letztendlich einen der Ärzte abgefangen um diesen über Ohnos Zustand auszufragen und die Bitte zu äußern, dass zumindest Sho der Zugang zu dem ältesten Arashi Member gewährt würde. Während dieser Zeit hatte Jun keine wirklich freie Minute gehabt um groß über etwas nachdenken zu können. Doch nun waren all seine Aufgaben erledigt - es gab nichts mehr, was er noch tun konnte und er merkte, wie dieses schrecklich bedrückende Gefühl wieder in ihm hochkam. Auch wenn er es sich in den letzten Stunden nicht hatte ansehen lassen, doch auch er hatte große Angst; ein Gefühl, dass ihn innerlich zerriss. Noch einmal sah er hinüber zu dem nun geschlossenen Fahrstuhl in welchem Sho verschwunden war.
„Sho-kun, du wirst gut auf ihn aufpassen! So dass wir fünf bald wieder gemeinsam lachen können!“ Die wichtigste Aufgabe lag nun in den Händen des Rappers und für Jun und die anderen gab es nun nichts weiter zu tun, als zu Hause etwas Ruhe zu finden, zu warten und zu hoffen.
Als sich die Fahrstuhltür im dritten Stockwerk langsam öffnete und Sho sogleich ein Schild mit der Aufschrift „Intensivstation“ erblickte, machte sich ein beklemmendes Gefühl in ihm breit. Mit jedem Schritt den er tat, fing sein Herz mehr zu rasen an, sein Puls stieg und er wurde immer nervöser. Eigentlich wollte er sich darüber freuen, dass er in wenigen Minuten wieder an Ohnos Seite sein konnte, doch die ständige Angst die sich tief in seine Seele gefressen hatte, tat alles daran dieses Gefühl zu unterdrücken.
Mit immer schwereren und immer langsamer werdenden Schritten erreichte er schließlich das Schwesternzimmer, wo er nervös und die Hände reibend nach Ohno fragte und sich ebenfalls von einer der Schwestern den Katheter des Tropfs entfernen lies. Für einen kurzen Moment beruhigte sich sein Inneres. Die Freundlichkeit der Schwester, ihre sanfte Stimme, ließen ihn etwas zur Ruhe kommen.
„Sie haben wir jetzt wieder versorgt, dann wollen wir sie doch endlich zu ihrem Freund bringen. Er wartet sicherlich schon auf sie.“ Mit diesen Worten platzierte sie sanft ihre Hand auf seiner Schulter und führte ihn langsam aus dem Schwesternzimmer. Wieder stieg dieses beklemmende Gefühl in ihm hoch. Dieses Gefühl, das daher rührte, dass er nicht wirklich wusste was genau auf ihn wartete. Er hatte Angst, große Angst vor dem was hinter der Tür, vor der sie nun zum Stehen kamen, auf ihn wartete.
Freundlich lächelte die Schwester ihn an. „Hier sind wir. Ich lasse sie nun alleine. Falls etwas sein sollte, können sie uns jederzeit rufen.“ Sho nickte ihr dankend zu.
Als die Schwester aus seinem Blickwinkel verschwunden war, stand er noch immer zögernd vor der verschlossenen Tür. Er wollte sie öffnen, wollte endlich wieder an Ohnos Seite weilen, doch war er wirklich schon bereit für das was ihn erwartete? Sein Herz pochte nun wie wild in seiner Brust, er atmete tief ein, schloss die Augen und packte schließlich mit seiner Hand den kalten eisernen Stahlknauf.
„Jetzt oder nie!“ Mit einem Rück öffnete er die schwere, weiße Tür und machte einen großen Schritt in den Raum.
Sein Blick fiel augenblicklich auf das Bett, welches am Ende des Raumes stand. Dort lag er – umringt von viel zu vielen Maschinen – regungslos und still. Nur ein stetiges Biepen und ein auf und ab gehender Strich auf einem Bildschirm einer dieser Maschinen verriet ihm, dass das Herz des Älteren so schlug wie es sollte. Doch in Anbetracht der vielen Schläuche, die mit dem viel zu blass aussehenden Riida verbunden waren und der vielen Verbände, der Atemmaske die auf dessen Mund und Nase platziert war, konnte ihn dieses Geräusch alles andere als beruhigen. Sein Herz schmerzte, so sehr, dass er dachte es würde von zig Millionen einzelner Nadeln durchstochen werden. Etwas schnürte seine Brust ab, das Atmen fiel ihm schwer und er merkte wie die Tränen in seine Augen schossen.
Dieser Anblick war einfach zu viel für ihn.
Es war sogar noch schlimmer, als das Bild des Verletzten direkt nach dem Unfall. Ohno hilflos an Maschinen angeschlossen; etwas das Arashis Rapper nie sehen wollte.
Er machte sich Vorwürfe. Nur wegen ihm war Ohno nun in dieser Situation.
Doch Sho wusste, so durfte er nicht denken! Die anderen Member hatten ihn diesbezüglich schon genug gerügt und er musste nun für Ohno da sein!
Langsam setzte er einen Fuß vor den nächsten bis er schließlich direkt vor dem Bett stehen blieb. Mit feuchten Augen und schwerem Herzen sah er hinunter zu seinem Leader. Eine einzelne Träne bahnte sich ihren Weg über seine Wange, als er bemerkte, dass auch Ohnos rechte Hand bandagiert war. Die Hand die wohl für den Bewusstlosen das Wichtigste war, denn mit ihr zauberte er seine Kunstwerke und hielt mit starkem Griff die Angel. Sho rief sich Juns Worte wieder in den Sinn: ‚Er hat ein paar Brüche aber die würden ohne weiteres wieder heilen …’
Doch das änderte einfach nichts an der Tatsache! Vorsichtig nahm er Ohnos linke Hand in die seine und setzte sich langsam auf den Stuhl, der neben dem Bett bereit stand. Sanft streichelte er über die blasse, doch so weiche Haut. Könnte er diesen Tag doch nur ungeschehen machen, könnte er nur an Ohnos Stelle liegen, könnte er doch etwas für seinen Leader tun! Sho fühlte sich so hilflos und verloren und nun konnte er seine Tränen nicht mehr unterdrücken. Eine nach der anderen verließ seine Augen und rollte über seine Wangen.
„Ohno vergib mir bitte! Es tut mir so leid. Ich möchte nichts sehnlicher, als dass du wieder zu uns zurückkommst! Darum, bitte halte durch! Bitte!“ Sein Griff um dessen Hand verstärkte sich. ‚Bitte lieber Gott, lass ihn diese Nacht überstehen! Bitte lass ihn wieder ganz gesund werden! Ich habe ihm doch noch soviel zu sagen! Und ich möchte ihn wieder gesund und munter bei uns haben, ihn tanzen und singen und lachen sehen!’ Normalerweise war Sho keiner, der Gebete Richtung Himmel schickte, doch er wusste in dieser Situation konnte ihm nur dieser jetzt helfen.
Lange saß er einfach nur stumm da; hielt weiterhin Ohnos Hand. Sein Blick war auf das friedliche Gesicht des anderen gerichtet und er lauschte dem stetigen Biepen dessen Herzschlages. Doch langsam merkte er wie ihn die Müdigkeit überkam. Er zwang sich wach zu bleiben, seine Augen nicht von Ohno abzuwenden, doch nach einiger Zeit konnte er nicht mehr.
Seine Augen wurden schwerer und schwerer und langsam schlief er auf dem Stuhl neben Ohnos Bett ein.
TBC
Ok, never believe me when I say "This is my last post for today!" or "Chapter 5 will be the last chapter!" ... cause so not true!! XDD Hahahaha . ok see .. I really wanted to end it with chapter 5 but I just have too many ideas and so I'm writing too much *LOL* So I decided to forget the idea with 5 chapters .. hahaha .. there will be more. Still hope chapter 6 will be the last but ... as I don't know .. I keep my mouth shut now XDD Will just tell you when I post the real last chapter XDD
So hai haaaaaaaaaaaaiiiiii if you want to read the German 5th chapter, head over to:
http://arashi.forumup.com/viewtopic.php?t=210&postdays=0&postorder=asc&start=0&mforum=arashi
Have added it in the first post there ^.~
And so.... now .. next thing to do is the ENGLISH TRANSLATION!!! Yes yes ... try my best to get it done soon!!
GANBARE GANBARE ^.~
Yes yes .. I finally finished chapter 3 of my fanfic, after taking a short break cause of that certain incident. BUT now I'm back!! And I'll bring you the 3rd chapter .. but GOMENE .. only the GERMAN version!!! m(_ _)m Have to translate in English first. Will do it asap .. please be a little bit more patient m(_ _)m Gomennasai.
And 2nd gomene .. I cannot post that chapter here ... it would spoil my English readers cause there are also images in it .. so please head to:
http://arashi.forumup.com/viewtopic.php?t=210&mforum=arashi
if you like to read the German version ^.~
Hahahahaha this makes you surely much more curious huh??? XDDDD
Have fun reading!!
And try to finish the English chapter this week .. aaaaaaaaaah but it's so long ^^;;;;; Why did I write so much *LOL*
Oh gosh .. this video is so funny!!! Hahahahaha ... if you wanna learn some German .. better not do it with what the guys teach you here XDDD
He Leute .. ich möcht euch nur schon einmal "Vorwarnen" dass ich dabei bin einen unoffiziellen Arashi Fanclub zu eröffnen. Ich dachte mir, es könnte eine gute Sache sein und evtl. schaffen wir es ja so mal ein großes Deutsches Fantreffen zu organisieren. Wäre doch eine klasse Sache. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, was wir alles mit dem Fanclub machen können .. ich hatte auf jedenfall an einen FC-Ausweis gedacht, aber ich bin leider im Moment noch nicht so arg kreativ ^^;;; Vielleicht überkommt es mich ja noch ... vielleicht schaffen wir es auch einen Newsletter zu erstellen den wir dann immer entweder per Mail verschicken oder vielleicht sogar gedruckt per Post. Wir hatten auch schon an ein FC-Shirt gedacht, dass wir dann alle tragen könnten ^.~
Falls es jemanden gibt, der mithelfen möchte was den FC angeht, bzw. der noch Ideen hat, was wir mit dem FC alles anstellen könnten, bitte bei mir melden.
Wir haben auch einen Thread in unserem deutschen Forum eröffnet in dem wir uns über alle möglichen Ideen und Neuigkeiten unterhalten.
Und hier ist der Link zum eigentlichen Fanclub:
http://dnoarashifanclub.googlepages.com/home
Die Seite ist noch im Aufbau .. Gomene!! Aber ich gebe mein bestes ^.~ Habt noch ein bisschen Geduld bitte.
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For my English readers .. this post is just about my craziness in this fandom XDDD Cause you know .. I just need to do more for our boys .. and so I will open up a German unofficial fanclub for Arashi. ^^;;; Let's see if I can handle this .. still not sure what to put on the page and what to offer to all the fans .. but I will think about it and hopefully we'll be able to have a fun time together .. still wish for a big German fanmeeting. Hope with that fanclub we'll be able to do that one day. ^.~
Nochmal ein bissl Eigenwerbung für mich XDD
Ich hab ein deutsches Arashi Forum eröffnet, falls ihr es noch nicht mitbekommen habt ^.~ Es ist immernoch im Aufbau aber mittlerweile gibt es schon ein paar Threads und Mitglieder. Wäre super toll, wenn ihr mal vorbei schauen und euch registrieren würdet. Ich werde alles versuchen um das Forum aufblühen zu lassen. ^.^
Zu finden ist das Forum unter:
Bin auch noch auf der Suche nach Moderatoren. *wink wink* XDDD
Yeah .. it's not that I didn't have anything to do at all today ... (gosh I have sooo many things to watch!!!! Don't really know when to do that ... also didn't watch todays GRA yet o.O) demo somehow I came up with the idea to open up an Arashi forum for the German fans. Cause somehow there isn't such a thing yet ... but I'm not sure if there are people even interested in it, cause there are so many English speaking sites already. ^^;;; But still .. somehow I want to try it. Cause I know that there are people outside who are afraid of writing in English cause they think their English is too bad. (Was also thinking that way so I only read but never wrote anything myself in English) So I hope there will be more German fans writing about our boys and get to know each other!
Demooo saaaa ... never thought it's so much work!!! Hahahaha ... it took me half the day to just find a nice layout that can have a banner on the upper part of the page ^^;;;; Now I only managed to open up some forum titles demo that's it till now ^^;;;; Aaaaaaaaah taihen!!!
And at the moment I'm not sure what to put in the forum ^^;;;; What contents could be interesting? What topic needs to be in a forum ... uuuuaaaahhh ... muzukashii!!!
And I also don't have any moderators till now ^^;;; Well ok .. my forum isn't finished at all .. still needs LOT of time .^^;; Demo German fans out there .. if you are interested helping me out, that would be wonderful! Also if anybody else has some ideas go ahead and tell me ^.~
Thats the link to the forum .. but like I said ... it's still empty ... and I still have to work like crazy till it's finished. >.<
Arashi for Dream (Not really a fancy name deshou XDD)